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Gastgeberstadt Osnabrück

Als Zentrum einer Wirtschaftsregion mit rund 700000 Einwohnern, die in Niedersachsen liegt und Nordrhein-Westfalen berührt, hat Osnabrück von jeher eine führende Rolle gespielt. Ihre Existenz verdankt die drittgrößte Stadt Niedersachsens einer weitsichtigen Standortentscheidung Karls des Großen vor mehr als 1200 Jahren. Er gründete 780 eine Missionszelle an einem Knotenpunkt alter Handelsstraßen.


Einen Platz in der europäischen Geschichte erhielt Osnabrück als Verhandlungsort des Westfälischen Friedens (1648). Mit rund 163000 Einwohnern ist Osnabrück wirtschaftliches und kulturelles Oberzentrum im westlichen Niedersachsen und Herzstück des Osnabrücker Landes. Sein Freizeitwert profitiert von der reizvollen Lage zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge mit zahlreichen Heilbädern in unmittelbarer Nachbarschaft. Als einzige deutsche Großstadt  liegt Osnabrück mitten in einem Naturpark - dem UNESCO Geopark TERRA.vita.


 "Grüne Finger" reichen bis ins Zentrum der Stadt, so dass es an den meisten Stellen möglich ist, in Naturnähe zu wohnen. Den Eindruck einer alten Stadt vermitteln der romanische Dom und das Barockschloss sowie die als Besucherziel sehr beliebte Altstadt mit mittelalterlichen Wehranlagen und Fachwerkhäusern.


Auch wenn die Stadt es auf den ersten Blick nicht zu erkennen gibt, ist sie eine bedeutende Industriestadt. Die Palette der in Osnabrück produzierten Industriegüter umfasst nahezu alle Sparten. Jedoch mehr als die Hälfte aller Industriearbeitsplätze werden auf dem Metall verarbeitenden Sektor angeboten.  Dazu ist die Papierindustrie ein weiteres kräftiges Standbein. Das überproportional vertretene Verkehrsgewerbe stärkt Osnabrücks Position als herausragendes Logistik- und Dienstleistungszentrum.


Die zur Spitzengruppe der Hochschulneugründungen gehörende Universität, die Fachhochschule mit ihren stark gefragten internationalen Studiengängen sowie die in Osnabrück ansässige Deutsche Bundesstiftung Umwelt sind wichtige Potenziale zur Erzeugung eines innovativen Klimas.


Im kulturellen und stadtgestalterisch-ästhetischen Bereich kann Osnabrück mit einem ganzen Bündel attraktiver Angebote aufwarten, die vom Theater bis zum Botanischen Garten reichen. Das alljährliche europäische Medienkunstfestival und die Ausstellungen in der Kunsthalle Dominikanerkirche finden bundesweit und international Beachtung. In der reich gegliederten Museumslandschaft ist das Felix-Nussbaum-Haus die jüngste und zugleich spektakulärste Einrichtung. Das von dem amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind im dekonstruktivistischen Stil konzipierte Haus für die weltweit größte Sammlung von Bildern des jüdischen Malers Felix Nussbaum erregte weltweit Aufsehen und Anerkennung.


Osnabrücks Profil wird nicht zuletzt durch ein intensives friedenspolitisches Engagement bestimmt. So vergibt die Stadt alle zwei Jahre den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis zur Erinnerung an das von tiefem Humanismus geprägte Lebenswerk des aus Osnabrück stammenden Schriftstellers, und sie fördert das Remarque-Friedenszentrum.
 
Seit 2001 ist Osnabrück Sitz der im Jahr zuvor gegründeten Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF). Sie fördert wissenschaftliche Vorhaben, den wissenschaftlichen Nachwuchs, initiiert Konferenzen, hilft bei der Vernetzung von Forschungsinstitutionen und ist dadurch ein wichtiger Knotenpunkt für die Friedensforschung.

 

Weitere Infos unter: www.osnabrueck.de

 

 

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