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24.06.2011 Von: Olaf Jähner

Großvereine schnuppern Landesturnfestluft


Die Großvereine in Niedersachen treffen sich regelmäßig zum Gedankenaustausch. Zum diesjährigen Treffen am 22.06. lud Organisator Hajo Rosenbrock vom Turn-Klubb zu Hannover gemeinsam mit dem Niedersächsischen Turner-Bund in die Landesturnfeststadt zum Osnabrücker SC ein. Die 25 Geschäftsführerinnen und Geschäftführer informierten sich über den Bau des Kindersportzentrums des OSC, den Bundesfreiwilligendienst und die Besonderheiten des Landesturnfestes 2012 in Osnabrück.
 
"Das war wirklich ein runder und informativer Tag in der Turnfeststadt" so Heinz-Wilhelm Clausen, der als 1. Vorsitzender des TuS Sudweyhe das erste Mal an dem Treffen der Großvereine teilnahm. Nach der Begrüßung und einer Vorstellung des OSC durch die stellvertretende Geschäftsführerin Julia Riethmüller stellt sie während eines Rundgangs das im Bau befindliche Kindersportzentrum des OSC vor, in dem zukünftig eine Bewegungs- und Spiellandschaft die Kleinsten nach eigens ausgearbeiteten sportpädagogischen Richtlinien zu mehr Bewegung motivieren soll. Dirk Platta, Projektleiter des Landesturnfests 2012, informierte anschließend über das Erlebnisturnfest 2012 in Osnabrück. Dabei wies er vor allem auf die Vorzüge des neuen Termins zu Beginn der Sommerferien 2012 hin, der den Großvereinen die Organisation eigener Feriencamps oder auch Abschlussfahrten von Vereinsgruppen auf dem Landesturnfest ermöglicht.


Durch die Aussetzung des Zivildienstes ist der sogenannten Bundesfreiwilligendienst (BFD) entstanden. Das durch die Organisation des FSJ erfahrene Team des ASC Göttingen um Frank Meinertshagen hat nun für den Sport in Niedersachsen auch die Durchführung des BFD übernommen. In seinem Vortrag erläuterte Meinertshagen die Unterschiede zwischen FSJ und BFD und motivierte die Großvereine sich auch als Einsatzstelle für den BFD zu bewerben.


Eine intensive Diskussion unter den Teilnehmern am Nachmittag wurde durch ein Kurzreferat von Dr. Arne Göring von der Universität Göttingen zur Sportvereinsentwicklung und den Potenzialen, Herausforderungen und Chancen für Großvereine, eingeleitet. Göring ging vor allem auf das Spannungsfeld zwischen individueller Sportnachfrage und gesellschaftlicher Entwicklung ein. Seine Thesen führten zu den Fragen ob ein Verein sich eher freizeit- oder leistungssportorientiert ausrichten, er sich einem Modernisierungsdruck beugen oder eher seine Traditionen bewahren und ob seine Orientierung eher in Richtung Dienstleitung oder Gemeinwohl gehen sollte.


 


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