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23.07.2012

Turnfestsplitter 23.07.


Kinderturn-Show

350 kleine und große Turntiger retten das Graslöwenland

Sie ist zweifelsohne einer der Höhepunkte des diesjährigen Landesturnfestes - die von der Kroschke-Stifung geförderte Kinderturn-Show. Schon als die 350 beteiligten Kinder in den Europasaal der OsnabrückHalle einlaufen und gemeinsam mit dem Publikum den Turntiger-Tanz auf die Bühne bringen, steigt die Stimmung ins Unermessliche. Mit selbst gebastelten Rasseln jubeln die kleinen und großen Zuschauer den vier- bis 16-jährigen Turntigern auf der Bühne zu, die vor liebevoll gestalteter Kulisse die Geschichte von Taffi und Paul erzählen, die den Graslöwen im Graslöwenland besuchen. Sie wollen ihm helfen, sein Land vom Müll der Menschen zu säubern und so die Heimat der Frösche, Zebras, Löwen, Fische und all der anderen Tiere zu bewahren. Nach dem Motto "Haltet Euch und Eure Umwelt fit!" singen, tanzen und turnen die Kinder in wunderschön gestalteten Kostümen durch die verschiedenen Tierwelten. Barren, Drumsticks und Minitrampoline kommen dabei ebenso zum Einsatz wie das Rope Skipping, Akrobatik und eine lange Polonäse durch die Zuschauerreihen. Am Ende räumen alle gemeinsam das Graslöwenland auf, bevor die kleinen Künstler gemeinsam mit dem Publikum in einem einzigartigen Finale den Kinderturn-Tanz und den Turntiger-Tanz tanzen.

Oldie-Partie - Michael Hull bringt die Älteren in Schwung

"Entschuldigung, dass wir pünktlich begonnen haben", sagt Michael Hull, als ein paar Tanzwillige um kurz vor acht in den Saal kommen. Willkommen sind aber auch sei und werden eingeladen, sich den Tänzern, die bereits den dritten Teil seiner Choreografie üben, anzuschließen. Zu Rhythmen von Dirty Dancing schwingen die Älteren das Bein. Rück, Platz, Seit, Step lauten die Kommandos. Dann eine halbe Drehung und zurück zum Ausgangspunkt. Mit jedem Durchgang werden die Abfolgen flüssiger und die Bewegungen schwungvoller. Die Tänzer haben Spaß, und obwohl der ein oder andere noch ein wenig am Taktgefühl arbeiten muss, bleiben alle dabei. Hulls humorvolle Art und seine flotten Sprüchen fesseln, und selbst komplexe Bewegungsabfolgen vermittelt er geduldig, bis es klappt. "Die Pause ist das Schwierigste, damit rechnet keine", sagt er, als ein Takt übersprungen wird. Es herrscht Disco-Stimmung, auch wenn es ein wenig dauert, bis an diesem Abend auch die so genannte Zwischentänze ohne Anleitung bereitwillig auf das Parkett getanzt werden.

Mini-Bridge vermittelt Grundregeln

Bridge und Bewegung heißt das Kooperationsprojekt zwischen dem NTB und dem Deutschen Bridge-Verband und hat zum Ziel, die körperliche Fitness in Kombination mit der geistigen Fitness der Älteren zu fördern. "Wir erfüllen damit auch eine soziale Komponente, weil man zum Bridge spielen immer vier Personen braucht", sagt Bärbel Schöttler vom NTB. Sie hat vor zehn Jahren diese Kooperation ins Leben gerufen ? damals für die Älteren, doch inzwischen möchte sie auch jüngere Menschen erreichen. Dabei ist Bridge nicht nur ein Kartenspiel, sondern muss, ähnlich wie die unterschiedlichen Sportarten, trainiert werden. Und das ist nicht die einzige Parallele zum Leistungssport. Um die grundlegenden Regeln zu erlernen, wird auf dem Turnfest Mini-Bridge vorgestellt, das mit reduzierten Regeln die Grundlagen des Bridge vermittelt.

Die Turnfestmeile - zwischen Hindernisparcours und Unterwasserfußball
Marie steht etwas nervös vor dem Tauchturm. In einen Neoprenanzug gehüllt wartet die Elfjährige darauf, dass sie mit einer Tauchmaske versehen ins Wasser steigen und Unterwasserfußball spielen darf. Normalerweise spielt sie Badminton, probiert aber wie etliche andere Besucher der Turnfestmeile viele neue Sportarten und Aktionen aus. Sei es auf dem Fahrradsimulator, in dem zwei Radfahrer einen Contest über einen Kilometer bestreiten, im Hindernisparcours oder im NTJ-Parcours, der die Kleinsten zum Balancieren, Tunnelkrabbeln oder Klettern animiert, überall springen und hüpfen die Kinder, lassen sich bunt bemalen oder stehen im Rhönradsimulator Kopf. So wie Celine, die am Ende mit hochrotem Kopf zu den Volunteers sagt: "Ihr könnt mich jetzt einparken."



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